Was Stellenangebote Versicherungswesen ist
Ein Stellenmarkt für die Fachrollen der Versicherungswirtschaft – und vor jeder
Rolle eine Seite, die erklärt, was sie tut und was man dafür braucht. Zurzeit
stehen 226
Anzeigen von
133
Häusern im Bestand, verteilt auf
7 Rollen.
Wer den ganzen Bestand auf einmal sehen will, findet ihn unter
Stellenangebote.
Wir sind nicht der einzige Versicherungsstellenmarkt, und wir behaupten es auch
nicht. Wer die ganze Branche sehen will, ist woanders besser aufgehoben; wer
wissen will, was ein Aktuar von einem Underwriter unterscheidet, hier.
Warum der Bestand klein ist
Weil er zugeschnitten ist. Aufgenommen wird eine Anzeige nur, wenn ihr Titel eine
der sieben Rollen benennt – „Underwriter", „Aktuar", „Schadenregulierung",
„Versicherungsmakler" und die übrigen Stichwörter dieser Liste. Eine
Assistenzstelle in einem Versicherungshaus ist keine Fachrolle und steht deshalb
nicht hier, auch wenn sie in der Branche liegt.
Der Preis dafür ist Größe, der Gewinn ist Trefferquote: Jede Anzeige, die hier
steht, gehört zu einer der sieben Rollen. Ein breiterer Filter hätte den Bestand
vervielfacht und die Rollenseiten wertlos gemacht.
Wie eine Anzeige zu ihrer Rolle kommt
Über Stichwörter im Anzeigentitel und nicht über die Branchenangabe des Feeds.
Das hat einen handfesten Grund: Ein Underwriter bei einem Industrieunternehmen
mit eigenem Versicherungsmanagement steht unter „Maschinenbau", ein Aktuar bei
einer Krankenkasse unter „Öffentlicher Dienst". Die Rolle steht im Titel; die
Branche sagt nur, wo sie ausgeübt wird.
Ein Titel kann zwei Rollen nennen – „Underwriter Komposit Gewerbe" ist beides.
Solche Anzeigen stehen unter beiden Rollen, zurzeit sind es
13 von
226. Deshalb ergeben die
sieben Zahlen der Karte mehr als der Bestand.
Warum hier keine Gehaltszahlen stehen
Weil wir keine belegen können. In der privaten Versicherungswirtschaft gibt es
keine öffentliche Entgelttabelle, aus der sich ablesen ließe, was ein Aktuar
oder ein Schadensachbearbeiter verdient – anders als im öffentlichen Dienst,
wo der Tarifvertrag die Antwort ist.
Eine geschätzte Spanne wäre schnell getippt und stünde ausgerechnet auf der
Seite, die man wegen der Zahl aufruft. Was stattdessen dasteht, lässt sich
nachprüfen: die Qualifikation vor jeder Rolle und die Erfahrungsstufen, die
ihre Anzeigen verlangen. Nachzulesen im
Vergleich der sieben Rollen.
Woher die Anzeigen kommen
Aus einem Stellenmarkt-Feed unseres Partners, über den auch die Bewerbung
läuft: Ein Klick
auf „Zur Anzeige" führt zur Originalausschreibung beim Arbeitgeber. Wir
veröffentlichen keine eigenen Anzeigen, nehmen keine auf und verändern keine.
Der Bestand wird täglich abgeglichen; ausgelaufene Anzeigen fallen heraus.
Ein Teil der Anzeigen ist gekennzeichnet und steht am Anfang der Listen. Warum,
steht unter jeder Liste, an der es zutrifft – das verlangt § 5b Abs. 4 UWG, und
es ist ohnehin die einzige ehrliche Art, eine bezahlte Reihenfolge zu zeigen.
Für wen die Seite gemacht ist
Für drei Gruppen. Erstens für Leute in der Branche, die die Sparte wechseln
wollen – vom Schaden ins Underwriting, aus der Erstversicherung in die
Rückversicherung. Zweitens für Studierende der Mathematik, die zum ersten Mal
hören, dass es einen Beruf namens Aktuar gibt. Drittens für Quereinsteiger, die
wissen wollen, welche der sieben Türen ohne Zusatzqualifikation offensteht.
Für alle drei gilt dasselbe: Die Rollenseite kommt vor der Stellenanzeige.
Was daneben noch zu wissen ist – Bewerbung, Arbeitsrecht, Vergütung –, steht im
Ratgeber.
Häufige Fragen
Was macht ein Aktuar?
Er rechnet die Risiken durch, aus denen Preise und Rückstellungen werden – mit
Sterbetafeln, Schadenverläufen und Zinsannahmen. Der Titel „Aktuar DAV" kommt aus
einer eigenen Prüfungsordnung der Deutschen Aktuarvereinigung, die neben dem Beruf
läuft und mehrere Jahre dauert. Ausführlich auf der Seite
Aktuariat.
Was ist der Unterschied zwischen Underwriter und Makler?
Der Underwriter entscheidet für den Versicherer, ob ein Risiko angenommen wird und zu
welchen Bedingungen. Der Makler steht auf der anderen Seite: Er berät den Kunden und
haftet ihm für seinen Rat. Für die Maklertätigkeit braucht man eine Erlaubnis nach
§ 34d der Gewerbeordnung, für das Underwriting nicht.
Brauche ich eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann?
Für vier der sieben Rollen ist sie der übliche Weg, für das Aktuariat führt der Weg
über ein mathematisches Studium, und in der Rückversicherung zählt vor allem
Erfahrung aus der Erstversicherung. Welche Tür wie weit offensteht, steht in der
Karte oben.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Weder das Lesen noch die Weiterleitung zur Anzeige kostet etwas, und eine
Anmeldung gibt es nicht.