Zum Inhalt springen
Fachrollen im Versicherungswesen

Sieben Berufe, eine Branche

Ein Aktuar rechnet Sterbetafeln und Rückstellungen durch. Ein Schadenregulierer spricht mit Leuten, deren Werkstatt abgebrannt ist. Ein Underwriter sagt Nein zu einem Risiko, das der Vertrieb gern gezeichnet hätte. Alle drei arbeiten in der Versicherungswirtschaft, und damit hört die Gemeinsamkeit auf.

Dieses Portal sortiert nicht nach Branche und nicht nach Ausbildungsberuf, sondern nach dem, was man tatsächlich tut – und nach dem, was man dafür vorweisen muss. Vor der Rolle des Aktuars steht eine mehrjährige Prüfungsordnung, vor der des Maklers eine Erlaubnis der IHK. Das steht auf jeder Rollenseite, bevor die erste Stellenanzeige kommt.

Im Bestand stehen 226 offene Stellen von 133 Häusern, zuletzt eingegangen am 16.09.2026. Das ist ein kleiner Bestand, und das ist Absicht: Er ist auf die sieben Rollen zugeschnitten und nicht auf die Branche.

Arbeitgeber, die gerade ausschreiben

Wer gerade ausschreibt – die Häuser mit den meisten offenen Anzeigen. Alle Arbeitgeber

Die Karte

Wo Sie hingehören

Die Zahl links ist der heutige Bestand dieser Rolle, der Balken ihr Verhältnis zur größten. Sortiert ist die Karte aber nicht nach Größe, sondern nach dem, was vor der Rolle steht: erst die vier, in die man aus der Ausbildung kommt, dann die drei mit einer eigenen Hürde davor. Eine Rolle mit wenigen Stellen ist keine kleine Rolle – sie ist eine knappe.

Die sieben Zahlen ergeben zusammen 239 und der Bestand 226: 13 Anzeigen tragen zwei Rollen im Titel und stehen unter beiden. Warum das so ist

Ratgeber

Zuletzt geschrieben

Alle Texte

Über dieses Portal

Was Stellenangebote Versicherungswesen ist

Ein Stellenmarkt für die Fachrollen der Versicherungswirtschaft – und vor jeder Rolle eine Seite, die erklärt, was sie tut und was man dafür braucht. Zurzeit stehen 226 Anzeigen von 133 Häusern im Bestand, verteilt auf 7 Rollen. Wer den ganzen Bestand auf einmal sehen will, findet ihn unter Stellenangebote.

Wir sind nicht der einzige Versicherungsstellenmarkt, und wir behaupten es auch nicht. Wer die ganze Branche sehen will, ist woanders besser aufgehoben; wer wissen will, was ein Aktuar von einem Underwriter unterscheidet, hier.

Warum der Bestand klein ist

Weil er zugeschnitten ist. Aufgenommen wird eine Anzeige nur, wenn ihr Titel eine der sieben Rollen benennt – „Underwriter", „Aktuar", „Schadenregulierung", „Versicherungsmakler" und die übrigen Stichwörter dieser Liste. Eine Assistenzstelle in einem Versicherungshaus ist keine Fachrolle und steht deshalb nicht hier, auch wenn sie in der Branche liegt.

Der Preis dafür ist Größe, der Gewinn ist Trefferquote: Jede Anzeige, die hier steht, gehört zu einer der sieben Rollen. Ein breiterer Filter hätte den Bestand vervielfacht und die Rollenseiten wertlos gemacht.

Wie eine Anzeige zu ihrer Rolle kommt

Über Stichwörter im Anzeigentitel und nicht über die Branchenangabe des Feeds. Das hat einen handfesten Grund: Ein Underwriter bei einem Industrieunternehmen mit eigenem Versicherungsmanagement steht unter „Maschinenbau", ein Aktuar bei einer Krankenkasse unter „Öffentlicher Dienst". Die Rolle steht im Titel; die Branche sagt nur, wo sie ausgeübt wird.

Ein Titel kann zwei Rollen nennen – „Underwriter Komposit Gewerbe" ist beides. Solche Anzeigen stehen unter beiden Rollen, zurzeit sind es 13 von 226. Deshalb ergeben die sieben Zahlen der Karte mehr als der Bestand.

Warum hier keine Gehaltszahlen stehen

Weil wir keine belegen können. In der privaten Versicherungswirtschaft gibt es keine öffentliche Entgelttabelle, aus der sich ablesen ließe, was ein Aktuar oder ein Schadensachbearbeiter verdient – anders als im öffentlichen Dienst, wo der Tarifvertrag die Antwort ist.

Eine geschätzte Spanne wäre schnell getippt und stünde ausgerechnet auf der Seite, die man wegen der Zahl aufruft. Was stattdessen dasteht, lässt sich nachprüfen: die Qualifikation vor jeder Rolle und die Erfahrungsstufen, die ihre Anzeigen verlangen. Nachzulesen im Vergleich der sieben Rollen.

Woher die Anzeigen kommen

Aus einem Stellenmarkt-Feed unseres Partners, über den auch die Bewerbung läuft: Ein Klick auf „Zur Anzeige" führt zur Originalausschreibung beim Arbeitgeber. Wir veröffentlichen keine eigenen Anzeigen, nehmen keine auf und verändern keine. Der Bestand wird täglich abgeglichen; ausgelaufene Anzeigen fallen heraus.

Ein Teil der Anzeigen ist gekennzeichnet und steht am Anfang der Listen. Warum, steht unter jeder Liste, an der es zutrifft – das verlangt § 5b Abs. 4 UWG, und es ist ohnehin die einzige ehrliche Art, eine bezahlte Reihenfolge zu zeigen.

Für wen die Seite gemacht ist

Für drei Gruppen. Erstens für Leute in der Branche, die die Sparte wechseln wollen – vom Schaden ins Underwriting, aus der Erstversicherung in die Rückversicherung. Zweitens für Studierende der Mathematik, die zum ersten Mal hören, dass es einen Beruf namens Aktuar gibt. Drittens für Quereinsteiger, die wissen wollen, welche der sieben Türen ohne Zusatzqualifikation offensteht.

Für alle drei gilt dasselbe: Die Rollenseite kommt vor der Stellenanzeige. Was daneben noch zu wissen ist – Bewerbung, Arbeitsrecht, Vergütung –, steht im Ratgeber.

Häufige Fragen

Was macht ein Aktuar?

Er rechnet die Risiken durch, aus denen Preise und Rückstellungen werden – mit Sterbetafeln, Schadenverläufen und Zinsannahmen. Der Titel „Aktuar DAV" kommt aus einer eigenen Prüfungsordnung der Deutschen Aktuarvereinigung, die neben dem Beruf läuft und mehrere Jahre dauert. Ausführlich auf der Seite Aktuariat.

Was ist der Unterschied zwischen Underwriter und Makler?

Der Underwriter entscheidet für den Versicherer, ob ein Risiko angenommen wird und zu welchen Bedingungen. Der Makler steht auf der anderen Seite: Er berät den Kunden und haftet ihm für seinen Rat. Für die Maklertätigkeit braucht man eine Erlaubnis nach § 34d der Gewerbeordnung, für das Underwriting nicht.

Brauche ich eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann?

Für vier der sieben Rollen ist sie der übliche Weg, für das Aktuariat führt der Weg über ein mathematisches Studium, und in der Rückversicherung zählt vor allem Erfahrung aus der Erstversicherung. Welche Tür wie weit offensteht, steht in der Karte oben.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein. Weder das Lesen noch die Weiterleitung zur Anzeige kostet etwas, und eine Anmeldung gibt es nicht.

Stellenangebote Versicherungswesen verwendet nur die Cookies, die für den Betrieb der Seite nötig sind. Kein Tracking, keine Werbenetzwerke, keine Auswertung Ihres Verhaltens. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz